Konzeptionierung und Gestaltung

Einführung und Fortsetzung von Social Media/Web 2.0 als Zugang zur Lebenswelt junger Männer und Frauen

Am 26.09.2012 wurden in einem gemeinsamen Treffen mit einigen Referenten/innen der Steuerungsgruppe und dem Projektteam Rahmenbedingungen zum Arbeitspaket 02 beschlossen. Der Zugang zur Lebenswelt „Internet“ soll in Form eines Webportals und Social Media-Aktivitäten stattfinden. Hierfür wurden die genaue Zielgruppe und Gestaltungsrichtlinien definiert. Die Caritas in NRW möchte sich gestalterisch mit einer jungen Website abheben und somit Aufmerksamkeit bei Jugendlichen erlangen. Am 10.10.2012 fand ein weiteres Absprachetreffen mit der beauftragten Medienagentur statt. Die weitere konzeptionelle Ausarbeitung fand im Oktober 2012 statt. Ab November wurde mit der Programmierung begonnen.

Im Laufe der Entwicklung einer geeigneten Strategie um junge Männer und Frauen über das Web anzusprechen, ergab sich, dass eine Kampagne zur Nachwuchskräftegewinnung nötig ist. Diese soll es vereinfachen, über die verschiedensten Zugänge (online und offline!) eine Ansprache mit Wiedererkennungswert zu ermöglichen. Die Wahl zwischen den unterschiedlichen Vorschlägen seitens der Medienagentur fiel in Absprache mit der Steuerungsgruppe und den 5 Diözesan-Caritasdirektoren auf den Titel „CARITÄTER – Täter mit Profil“.
Um die Kampagnenmotive zu gestalten fand am 19. und 20. November 2012 das erste Fotoshooting für die Kampagne im DiCV Essen statt. Insgesamt wurden 26 junge Leute aus den Erziehungshilfe-Diensten, -Einrichtungen und Fachschulen abgelichtet. Am 03. Dezember 2012 wurden die ersten Kampagnen-Bilder veröffentlicht. Im Laufe des Projekts fanden noch 2 weitere Shootings statt. Es entstanden insgesamt 45 CARITÄTER-Motive.

Nachtrag: Die Kampagne wurde aufgrund interner Kritik am Begriff „Täter“ in: „CARITÄTER mit Profil„ umbenannt. Das Krimi-Setting bleibt dabei erhalten.

Am 03. Dezember 2012 fand im Caritashaus in der Essener City die Auftaktveranstaltung zu unserem Projekt statt. Hier wurden die Vorgeschichte zum Projekt, das Projekt selbst und die Nachwuchskräfte-Kampagne präsentiert. Ca. 85 Besucher empfing der Diözesan-Caritasverband, stellvertretend für alle fünf Diözesanverbände in NRW, zu dieser Veranstaltung. Berichte in den großen lokalen Zeitungen NRZ (landesweit) und WAZ (lokaler Teil MH & E) und ein kurzer Beitrag in der Lokalzeit Ruhr beim WDR, erschienen in den darauffolgenden Tagen. Die Kampagne – das Herzstück des Projektes, welches die Verbindung aller Projektziele sicherstellt – wurde äußerst positiv aufgenommen. Nicht zuletzt auch, da einige der Kampagnengesichter selbst vor Ort waren und ihre Plakate präsentieren konnten.

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